Ermittlung des Potenzials von «Kleingebietsschätzungen» im Rahmen der Beschäftigungsstatistik (BESTA)

Projekt

Zusammenfassung

Ein rund 15-köpfiges Projektteam prüft, inwiefern die Methode «Kleingebietsschätzungen» sich für die Beschäftigungsstatistik eignet. Ziel ist es, zuverlässige Schätzungen der Gesamtbeschäftigung und der VZÄ für Kantone, Grossstädte und im Stichprobenplan nicht berücksichtigte NOGA-Stufen vorzunehmen.

Beschreibung

Die meisten der von der Abteilung WI publizierten Wirtschaftsstatistiken basieren auf Stichprobenerhebungen. Der Stichprobenplan wird in der Regel auf Stufe Wirtschaftsabteilungen (NOGA2) und Grossregionen (NUTS1) erstellt. Schätzungen auf detaillierterer Stufe (Kantone, Gemeinden, NOGA3, NOGA4, MIGS [Main industrial groupings von Eurostat], Arbeitgeber- und Berufsverbände) werden stark nachgefragt. In diesen Fällen schlägt das BFS meistens Stichprobenaufstockungen in Kofinanzierung vor. Diese Praxis ist für die Auftragnehmer aufwendig und wirkt ausserdem dem Ziel der Entlastung der Unternehmen entgegen. Mit dem vorliegenden Projekt soll geprüft werden, inwiefern solche Schätzungen mittels «Kleingebietsschätzungen» (Small Area Estimation), d.h. ohne die Stichprobengrösse anzuheben, möglich sind. Am stärksten ist der Bedarf unter anderem bei der vierteljährlichen Beschäftigungsstatistik (BESTA, Sektion KE), der Lohnstrukturerhebung (LSE, Sektion LOHN), der Wertschöpfungsstatistik (Sektion MON), den IID-Statistiken (Produktion, Umsatz und Aufträge in Industrie und Dienstleistungen: Sektion KE) und den kantonalen BIP (Sektion VGR).

Ziele

Hauptziel des Projekts ist die Ermittlung des Potenzials dieser Methode. Arbeitsgegenstand sind die Beschäftigungsstatistik und die weiteren im BFS bereits verfügbaren Unternehmensdaten zur Beschäftigung (STATENT, AHV). Als zweites Ziel soll ein Projektteam (15 Mitarbeitende) in diesem Bereich ausgebildet werden, damit die Methode auch bei anderen Statistiken der Abteilung WI angewandt werden kann.