Mobilitäts-Monitoring COVID-19

Im GangeLetzte Aktualisierung: täglich (zwischen 17.00 und 17.30 Uhr)

1. Ausgangslage und Ziele

Die vom Bund ergriffenen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus setzen unter anderem beim Verkehr an: Insbesondere die Mobilität zu Freizeitzwecken soll der Gefahrenlage entsprechend reduziert werden. Um prüfend nachzuverfolgen, inwieweit die staatlichen Vorgaben und Empfehlungen Wirkung zeigen, werden möglichst zeitnahe Daten zum Verkehrsverhalten der Bevölkerung benötigt. Gefragt ist somit eine Ergänzung zu den etablierten Erhebungen des Bundes zur Personenmobilität. Diese liefern zwar sehr präzise und detaillierte Ergebnisse, wie sie etwa für die Verkehrsplanung benötigt werden, können dementsprechend aber nur mit beschränkter Frequenz durchgeführt werden.

2. Methodik

Das Mobilitäts-Monitoring COVID-19, durchgeführt von der Intervista AG im Auftrag des Bundesamtes für Statistik (BFS), des Statistischen Amtes des Kantons Zürich sowie des ETH-Bereichs COVID-19 TF, stützt sich auf die Handy-Bewegungsdaten von mehr als 2500 Freiwilligen im Alter von 15 bis 79 Jahren. Die Bewegungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden im Rahmen eines Panels kontinuierlich erhoben, anonymisiert und anschliessend analysiert. Die Ergebnisse liefern belastbare Tendenzen zum Verkehrsverhalten der Schweizer Bevölkerung, entsprechen jedoch hinsichtlich ihrer Präzision nicht den sonst üblichen Qualitätsstandards des Bundesamtes für Statistik.

3. Resultate

Die Ergebnisse des Mobilitäts-Monitorings COVID-19 werden täglich aktualisiert und sind unter den untenstehenden Links verfügbar. Im Fokus stehen die pro Tag zurückgelegten Distanzen sowie die Bewegungsradien der Menschen. Zusätzlich dazu werden in einigen Wochen auch Auswertungen zu den verwendeten Verkehrsmitteln (Modalsplit) angeboten.